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Das dauert länger als sonst — wir sind noch dran.
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31 Fragen, kurz beantwortet. Auch die unbequemen: was Snapfoil nicht kann, wo Preise fehlen und wie genau die Zustands-Einschätzung wirklich ist.
Snapfoil ist eine Webapp, mit der du deine Pokémon-Sammelkarten per Handykamera erfasst und danach verwaltest. Du hältst eine Karte vor die Kamera, Snapfoil erkennt sie am Bild, bestimmt die Sprache und legt sie mit Zustand, Variante und aktuellem Marktpreis in deine Sammlung. Dazu kommen Mastersets mit Fortschrittsanzeige, ein digitales Sammelalbum (Binder), ein Masterdex über alle Pokémon-Arten, der Wertverlauf deiner Sammlung und eine Zustands-Einschätzung per Foto.
Für Sammler, die mehr als eine Handvoll Karten haben und den Überblick behalten wollen: welche Karten fehlen noch im Set, was ist die Sammlung wert, in welchem Zustand ist eine Karte. Besonders gebaut ist Snapfoil für Sammler, die sprachübergreifend sammeln, vor allem japanische Karten. Wer nur zehn Karten besitzt, braucht keine Verwaltung. Wer Karten hauptsächlich verkaufen will, ist bei einem Marktplatz besser aufgehoben.
Kaufen und verkaufen kannst du hier nicht. Snapfoil verkauft keine Karten, vermittelt keine Verkäufe und nimmt keine Provision. Es gibt eine Tauschbörse, in der Sammler Karten und andere Sammelstücke gegeneinander tauschen, ohne Geld und ohne dass Snapfoil am Tausch beteiligt ist. Marktpreise werden angezeigt, damit du den Wert deiner Sammlung kennst, nicht als Kaufangebot.
Nein. Snapfoil läuft im Browser, auf dem Handy genauso wie am PC. Du kannst die Seite auf dem Handy zum Startbildschirm hinzufügen, dann verhält sie sich wie eine installierte App. Es gibt keinen Download und keine Store-Installation.
Kostenlos starten →Du öffnest den Scan auf dem Handy und hältst die Karte vor die Kamera. Snapfoil vergleicht das Kartenbild mit dem eigenen Katalog und schlägt die passende Karte vor. Am PC kannst du stattdessen einen QR-Code anzeigen, den du mit dem Handy scannst: dann fotografiert das Handy und die Karte landet direkt in der Sammlung, die du am großen Bildschirm offen hast.
Ja, und das ist einer der Gründe, warum es Snapfoil gibt. Japanisch, Englisch und Deutsch stehen gleichberechtigt nebeneinander, derzeit 61.463 Karten aus 532 Sets. Die Erkennung läuft über das Kartenbild, nicht über den Text, deshalb spielt die Schrift auf der Karte keine Rolle. Der Text wird nur genutzt, um die Sprache zu bestimmen.
Alle unterstützten Sets ansehen →Nein. Die Bilderkennung läuft im Browser deines Geräts: dort wird aus dem Kamerabild ein Zahlen-Fingerabdruck berechnet. Nur dieser Fingerabdruck wird an Snapfoil geschickt, um im Katalog die passende Karte zu finden. Das Foto selbst verlässt dein Gerät nicht und wird nicht gespeichert.
Snapfoil zeigt dir mehrere Vorschläge, und du bestätigst den richtigen. Wird nichts Passendes gefunden, kannst du die Karte über die Suche nach Name, Set oder Nummer manuell hinzufügen. Sehr alte japanische Karten und einzelne Promos sind die schwierigsten Fälle, weil dort teils kein gutes Referenzbild existiert.
Aus externen Preisquellen, je nach Sprache unterschiedlich: für japanische und englische Karten von Scrydex, für deutsche Karten aus Cardmarket-Marktdaten. Versiegelte Sammelobjekte haben eigene Quellen, dort kommen einzelne Preise weiterhin von PriceCharting. Alle Preise werden in Euro angezeigt. Der Preis hängt an der konkreten Ausführung einer Karte, also an Variante und Druck, bei japanischen und englischen Karten zusätzlich am Zustand.
Weil ein Angebot kein Verkauf ist. Wer eine Karte einstellt, nennt einen Wunschpreis; verkauft ist sie damit nicht. Snapfoil zeigt den Marktwert, und der entsteht aus tatsächlich verkauften Karten — Cardmarket bildet seinen Preis-Trend auf dieselbe Weise. Käme der Wert aus Angeboten, könnte ihn jeder selbst festlegen, indem er seine Karte doppelt so teuer einstellt. Dazu kommt, dass das billigste Angebot oft eine andere Karte meint als deine: schlechterer Zustand, andere Sprache, anderer Druck. Der Wert folgt dem Markt auch nach unten — wird die Karte nur noch für zwei Cent verkauft, sinkt der angezeigte Wert auf zwei Cent. Ein günstiges Angebot bleibt trotzdem ein guter Kauf, es ist nur kein Wert.
Weil es für sie keine verlässliche Quelle gibt. Snapfoil zeigt in diesem Fall bewusst keinen Preis an, statt einen fragwürdigen Wert zu erfinden. Das betrifft wenige Karten, vor allem einzelne japanische Promo- und Sonderkarten, für die der Markt keinen Preis des normalen Drucks nennt. Digitale Karten aus Pokémon TCG Pocket haben grundsätzlich keinen Marktpreis.
Er ist eine Orientierung, kein Verkaufspreis. Der Wert ist die Summe der aktuellen Marktpreise der erfassten Karten. Was du beim Verkauf tatsächlich bekommst, hängt von Zustand, Nachfrage, Gebühren und Verhandlung ab und liegt in der Praxis darunter. Karten ohne Preisquelle fehlen in der Summe.
Eine Zustands-Einschätzung per Foto, bevor du eine Karte zum professionellen Grading einschickst. Du fotografierst Vorder- und Rückseite, justierst die Kartenkanten, markierst sichtbare Schäden wie Kantenabrieb oder Kratzer, und Snapfoil rechnet daraus die Zentrierung und eine geschätzte PSA-Note.
Nein, und es ersetzt keine. Es ist eine Schätzung auf Basis dessen, was auf deinen Fotos erkennbar ist, und soll dir helfen einzuschätzen, ob ein Einsenden sich lohnt. Eine verbindliche Note vergeben ausschließlich Grading-Dienste wie PSA, BGS oder CGC nach Begutachtung der echten Karte.
Im kostenlosen Plan 3 Einschätzungen pro Kalendermonat, mit Premium unbegrenzt. Abgebrochene Messungen zählen nicht mit, verbraucht wird erst, wenn du ein Ergebnis siehst.
Snapfoil ist dauerhaft kostenlos nutzbar: Scannen, Suche, Marktpreise, bis zu 5 Collections und 3 Pre-Gradings pro Monat kosten nichts. Premium kostet 4,99 € pro Monat oder 49,90 € pro Jahr und ist zum Ende des jeweils gebuchten Zeitraums kündbar: das Monatsabo monatlich, das Jahresabo zum Ende der Laufzeit.
Zu den Premium-Plänen →Unbegrenzt viele Collections, Mastersets mit Fortschritt und Lückenanzeige, Binder als digitales Sammelalbum samt Kunst-Binder zum Gestalten ganzer Seiten, den Masterdex über alle 1.025 Pokémon-Arten, versiegelte Sammelobjekte mit Kaufpreis-Kennzahlen, den Wertverlauf deiner Sammlung und unbegrenztes Pre-Grading. Alles andere ist im kostenlosen Plan enthalten.
Free und Premium im Vergleich →Ein lebender National-Dex: jede der 1.025 Pokémon-Arten bekommt einen festen Platz, unabhängig vom Set. Hast du eine Art in irgendeiner Sammlung, füllt deine wertvollste Karte dieser Art den Platz. Fehlt sie, steht dort eine Silhouette. Damit siehst du deine Sammlung nach Pokémon sortiert statt nach Set.
Ja, mit dem Kunst-Binder. Viele Sammler legen nicht in jedes Fach eine Karte, sondern in manche ein Bild, sodass die ganze Seite ein Motiv ergibt. Genau das geht hier: Ein Bild kann mehrere Fächer überspannen und läuft dabei ohne Unterbrechung durch, und jede Seite kann zusätzlich einen eigenen Hintergrund bekommen. Die Bilder lädst du selbst hoch. Snapfoil stellt bewusst keine Bildersammlung bereit, weil wir fremdes Artwork nicht verbreiten wollen. Der Kunst-Binder gehört zu Premium.
Free und Premium im Vergleich →Ja, auf drei Wegen, und alle sind freiwillig. Du kannst einzelne Sammlungen für Freunde freigeben, einen öffentlichen Link erzeugen, den nur Leute mit dem Link öffnen können, und diesen Link zusätzlich in der Entdecken-Galerie sichtbar machen. Geteilte Ansichten sind immer nur lesbar und zeigen keine Preise oder Geldbeträge.
Der Haken sagt, dass wir geprüft haben, dass hinter diesem Anzeigenamen wirklich diese Person oder Marke steht. Gedacht ist er für Sammler mit Reichweite, damit man ihre ausgestellte Sammlung nicht für die eines Nachahmers hält. Bewerben kannst du dich in deinem Konto im Abschnitt Verifizierung: Du gibst die Links zu deinem Kanal oder Shop an und bekommst eine achtstellige Nachweis-Nummer. Diese Nummer schickst du uns über genau den Kanal, für den du verifiziert werden willst, zum Beispiel als Direktnachricht von deinem Kanal-Konto. Erst damit ist belegt, dass Kanal und Snapfoil-Konto derselben Person gehören, denn Links allein kann jeder angeben. Danach entscheiden wir von Hand. Zwei Dinge solltest du vorher wissen: Ohne Anzeigenamen geht es nicht, weil der Haken genau diesen Namen bestätigt. Und wenn du deinen Anzeigenamen später änderst, verfällt der Haken und du musst dich neu bewerben. Sonst ließe er sich auf einen beliebigen anderen Namen übertragen. Kaufen kann man ihn nicht, und er gehört zu keinem Bezahlplan.
Es wird nichts gelöscht und nichts versteckt. Du kannst jede Sammlung weiterhin ansehen, exportieren und Einträge daraus entfernen. Bei Premium-Sammlungen wie Bindern, Mastersets, Masterdex und Sammelobjekten brauchst du zum Hinzufügen und Bearbeiten wieder ein aktives Premium. Sammlungen, die du vor dem 10. September 2026 angelegt hast, bleiben davon ausgenommen und weiterhin voll bearbeitbar.
Snapfoil betreibt kein Tracking und keine Werbenetzwerke, deshalb gibt es auch kein Cookie-Banner. Gespeichert wird, was du selbst einträgst: dein Konto und deine Sammlungen. Kartenfotos werden nicht gespeichert. Du kannst jederzeit alle deine Daten als Datei herunterladen und dein Konto selbst vollständig löschen.
Datenschutzerklärung lesen →Ja, an drei Stellen. Keine davon schreibt Texte oder trifft Entscheidungen über dich. Beim Scannen erkennt ein Bildmodell direkt auf deinem Gerät, welche Karte vor der Kamera liegt; den Text darauf liest es nur, um die Sprache zu bestimmen. Lädst du ein eigenes Bild hoch, prüft ein zweites Modell ebenfalls auf deinem Gerät, ob offenkundig unzulässige Inhalte darauf sind. Die Orden und Erfolgs-Abzeichen im Profil sind mit einem Bildgenerator erzeugte, eigene Motive. Sie zeigen bewusst keine offiziellen Pokémon-Orden, -Symbole oder -Figuren. Alles andere rechnet ohne KI: die Marktpreise kommen von echten Anbietern, und das Pre-Grading beruht auf Messungen an deinen Fotos und den Stellen, die du selbst markierst.
Ja. Jede Sammlung lässt sich als CSV-Datei herunterladen, zum Beispiel für Excel oder eine eigene Liste. Zusätzlich gibt es im Konto einen vollständigen Datenexport als JSON-Datei. Deine Daten bleiben dadurch auch ohne Snapfoil nutzbar.
Über das Kundenportal, das du in der App unter Premium erreichst. Die Kündigung wirkt zum Ende des bezahlten Zeitraums, bis dahin bleiben alle Premium-Funktionen nutzbar. Danach wird dein Konto zum kostenlosen Plan, deine Karten bleiben erhalten und Premium-Ansichten sind gesperrt, bis du wieder verlängerst. Gelöscht wird nichts.
Widerrufsrecht →Ein Bereich in Snapfoil, in dem du eine Anzeige schaltest: etwas, das du suchst, und das, was du dafür hergibst, mit eigenen Fotos (bis zu sechs je Anzeige: Vorderseite, Rückseite, Nahaufnahmen). Andere angemeldete Sammler sehen die Anzeige und schreiben dir dazu. Alles Weitere macht ihr unter euch aus: Snapfoil nimmt nichts entgegen, verschickt nichts und wickelt nichts ab. Geld fließt in der Tauschbörse nicht, es wird nur getauscht. Kostenlos kannst du bis zu 2 Anzeigen gleichzeitig aktiv haben, mit Premium beliebig viele.
Tipps zum Tausch →Einzelkarten aus dem Katalog, versiegelte Produkte aus dem Katalog und sonstige Sammelstücke, die du selbst beschreibst und fotografierst, zum Beispiel Figuren. Das gilt für beide Seiten der Anzeige. Bei einem sonstigen Sammelstück kannst du einen geschätzten Wert angeben, damit beide Seiten ihre Werte vergleichen können. Der geschätzte Wert ist kein Preis: Verkauft wird in der Tauschbörse nichts, auch keine Zuzahlung ist erlaubt.
Weil ein Tausch ein Vertrag ist. Schließt ihn jemand unter 18 ohne Zustimmung der Eltern, kann er rückgängig gemacht werden, und der andere bleibt auf dem Tausch sitzen. Die Altersgrenze schützt also den Tauschpartner. Anzeigen ansehen darf jeder angemeldete Nutzer; erst wer eine Anzeige schaltet oder jemanden anschreibt, bestätigt einmalig, dass er volljährig ist. Wer dabei falsch angibt, kann von der Tauschbörse ausgeschlossen werden.
Nein. Nachrichten und Bilder im Chat werden weder gelesen noch inhaltlich ausgewertet, anders als öffentlich geteilte Bilder, die auf unzulässige Inhalte geprüft werden. Automatisch passiert mit einem Chat-Bild nur eines: Ein Prüfwert der Datei wird gegen eine Liste bereits gesperrter Dateien gehalten, damit ein einmal entferntes Bild nicht erneut hochgeladen wird. Was auf dem Bild zu sehen ist, wertet dabei niemand aus. Einen Verlauf bekommen wir nur zu sehen, wenn einer der beiden Beteiligten ihn mit einer Meldung an uns schickt; dafür setzt er ein eigenes Häkchen. Dann lesen wir genau diesen Verlauf, nichts darüber hinaus.
Snapfoil vermittelt nur den Kontakt, den Tausch macht ihr zu zweit aus. Ein paar Hinweise, die Ärger ersparen: 1. Schau dir dein Gegenüber an: Seit wann besteht das Konto, wie viele Tausche wurden beidseitig bestätigt? Ein neues Konto ist kein Ausschlusskriterium, aber ein Grund, genauer hinzusehen. 2. Klärt den Zustand mit eigenen Fotos: Vorder- und Rückseite, Ecken, Kanten, Oberfläche bei Licht. Was auf dem Foto nicht zu sehen ist, ist nicht vereinbart. 3. Vergleicht die Werte beider Seiten, die an der Anzeige stehen. Katalogwerte kommen aus Marktdaten, ein geschätzter Wert stammt vom Anbieter selbst. Beides ist eine Orientierung, kein Preis, aber ein sehr ungleicher Tausch ist ein Hinweis. 4. Legt Versandweg und Reihenfolge vorher fest: Wer schickt zuerst, oder schickt ihr gleichzeitig? Versichert und mit Sendungsnummer ist der übliche Weg; tauscht die Sendungsnummern gegenseitig aus. Der Nachweis, dass du losgeschickt hast, ist der Einlieferungsbeleg der Post, nicht der Chat. 5. Bleibt mit allem Wichtigen im Chat der Tauschbörse. Was dort steht, könnt ihr bei einer Meldung mitschicken, was woanders vereinbart wurde, nicht. Verlass dich aber nicht allein darauf: Wir löschen Nachrichtenverläufe 180 Tage nach dem Ende der Anzeige. Sichere dir Wichtiges zusätzlich selbst, ein Bildschirmfoto der Einigung und der Sendungsnummer gehört zu deinen Unterlagen. 6. Geld gehört nicht in die Tauschbörse. Wer eine Zuzahlung, einen Verkauf oder eine Zahlung über einen anderen Weg vorschlägt, verstößt gegen die Regeln. Melde das. 7. Gib keine Daten weiter, die für den Tausch nicht nötig sind. Für den Versand braucht dein Gegenüber eine Anschrift, sonst nichts. 8. Läuft etwas schief, nutze den Melden-Knopf im Chat. Bei einem Betrug ist die Strafanzeige dein Weg; die Beweise (Verlauf, Sendungsnummer, Einlieferungsbeleg) hast du selbst in der Hand. Snapfoil kann dir keine Daten des anderen Nutzers geben. Fordert eine Ermittlungsbehörde Daten förmlich an, geben wir heraus, was bei uns gespeichert ist; von uns aus dürfen wir das nicht. Über die Akteneinsicht im Ermittlungsverfahren kommst du an dieselben Angaben.
Zur Tauschbörse →Schreib einfach. Fragen, die mehrfach kommen, landen hier auf der Seite.